

Häufige Fragen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene
Muss ich in der Therapie viel reden?
Nein. Du musst nicht viel sprechen und du musst auch nichts erzählen, wofür du noch nicht bereit bist. Wir arbeiten in deinem Tempo. Manche Menschen sprechen lieber wenig, andere mehr – beides ist okay.
Was passiert beim ersten Termin?
Beim ersten Termin lernen wir uns kennen. Wir machen was zusammen, z. B. Spiele oder sprechen darüber, was gerade schwierig ist und was du dir wünschst. Du darfst jederzeit Fragen stellen und sagen, was du brauchst (z. B. Pausen, klare Struktur oder weniger Blickkontakt).
Was ist, wenn ich nervös bin oder nicht weiß, was ich sagen soll?
Das ist ganz normal. Du musst nicht „funktionieren“. Ich unterstütze dich dabei, Worte zu finden – oder wir nutzen andere Wege, zum Beispiel kurze Fragen, Skalen, Bilder oder Notizen.
Darf ich Pausen machen oder mich bewegen?
Ja. Pausen sind jederzeit möglich. Du darfst dich bewegen, aufstehen oder etwas in der Hand halten (z. B. Fidget, Stift, Knete). Wir finden gemeinsam eine Lösung, die dir hilft, dich sicherer zu fühlen.
Was ist, wenn mir Geräusche, Licht oder Gerüche unangenehm sind?
Dann sag es gerne – auch wenn es dir „klein“ vorkommt. Sensorische Empfindlichkeiten sind wichtig und werden ernst genommen. Wir schauen gemeinsam, wie Termine so gestaltet werden können, dass sie für dich besser passen.
Werde ich in der Therapie „verändert“ oder soll ich „normal“ werden?
Nein. Ziel ist nicht, dass du dich verstellen musst. Ziel ist, dass es dir im Alltag besser geht – z. B. mit weniger Stress, mehr Sicherheit, besserer Selbstregulation und Strategien, die wirklich zu dir passen.
Warum gibt es Fragebögen oder Tests – und kann ich etwas falsch machen?
Fragebögen und Tests helfen dabei, dich besser zu verstehen und passende Unterstützung zu finden. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Wichtig ist nur, dass es so gut wie möglich zu deinem Erleben passt.
Dürfen meine Eltern oder andere Bezugspersonen dabei sein?
Das entscheiden wir gemeinsam – passend zu deinem Alter und deinem Wunsch. Manche möchten, dass Eltern dabei sind, andere lieber nicht. Beides ist möglich. Wichtig ist: Du wirst einbezogen und wir sprechen transparent darüber.
Was ist, wenn ich nicht wiederkommen möchte oder es sich komisch anfühlt?
Dann ist das wichtig. Du darfst das sagen. Therapie soll sich sicher anfühlen. Wir können Dinge verändern, langsamer machen oder gemeinsam schauen, was du brauchst.

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Karlstr. 21,
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